HKZ erreicht besondere Jahresmarke

100 Clip-Behandlungen im Jahr 2026: Das Team der Kardiologie des Herz-Kreislauf-Zentrums Rotenburg freut sich über die besondere Jahresmarke bei der kathetergestützten Therapie der Mitral- oder Trikuspidalklappe.
Rotenburg, Oktober 2026 | Das Herz-Kreislauf-Zentrum (HKZ) Rotenburg hat Anfang Oktober die 100. Clip-Behandlung von Mitral- oder Trikuspidalklappe des laufenden Jahres durchgeführt. Damit erreicht das Team der Kardiologie eine besondere Jahresmarke bei der kathetergestützten Behandlung von Herzklappenerkrankungen.
Mit dem minimalinvasiven Verfahren können insbesondere Patientinnen und Patienten mit einer ausgeprägten Mitral- oder Trikuspidalklappeninsuffizienz behandelt werden, für die eine klassische herzchirurgische Operation nicht oder nur mit erhöhtem Risiko infrage kommt. Der Eingriff erfolgt über einen Katheter und ohne Öffnung des Brustkorbs.
„100 Behandlungen innerhalb eines Jahres stehen vor allem für die große Erfahrung und die hohe Routine unseres gesamten Herzteams. Entscheidend ist für uns dabei nicht die Zahl, sondern dass wir Patientinnen und Patienten mit einer schweren Mitral- oder Trikuspidalklappenerkrankung eine etablierte und zugleich schonende Therapie anbieten können“, sagt Prof. Dr. Marcus Franz, Chefarzt der Kardiologie am HKZ Rotenburg.
Die aktuelle Jahresmarke ergänzt eine weitere Entwicklung: Erst im Mai 2026 hatte das HKZ die insgesamt 300. Clip-Behandlung seit Einführung des Verfahrens am Standort durchgeführt. Die nun 100 Eingriffe allein im laufenden Jahr zeigen die inzwischen hohe Bedeutung der interventionellen Klappentherapie im Behandlungsspektrum des HKZ.

