Über 1000 Patienten in 3 Jahren operiert

„Spezialisierung ist gerade in der Chirurgie von großer Bedeutung“, so PD Dr. Vogel, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimal-invasive Chirurgie des Klinikums Bad Hersfeld. So hat die Klinik seit langem nicht nur einen Schwerpunkt im Bereich der chirurgischen Behandlung bösartiger Erkrankungen (Krebs), sondern nimmt seit 2014 auch an Qualitätssicherungsstudien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zur Behandlung von Bauchwandbrüchen teil.

Jetzt wurde die Abteilung als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie (Bauchwandbrüche) von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zertifiziert.

Dabei wurde die Qualität der Behandlung über drei Jahre geprüft. In dieser Zeit wurden am Klinikum Bad Hersfeld fast 1000 Bauchwandbrüche operiert. Die aufwändige Prüfung befasste sich nicht nur mit der Ergebnisqualität – hier konnte die Abteilung von PD Dr. Vogel deutlich bessere Werte für alle Brucharten nachweisen als von der Fachgesellschaft gefordert. Auch der Umgang mit schwierigen Bruchbehandlungen wurde begutachtet: „Hier habe ich ein hochentwickeltes System gesehen“, so der Prüfer der Fachgesellschaft.

„Die Anforderungen haben sich neuerdings noch einmal verschärft und werden auch in Zukunft steigen“, stellte der leitende Oberarzt der Klinik für Allgemein- Viszeral- und Minimal-invasive Chirurgie des Klinikums, Herr Jochen Wiegand, fest. Er leitet alle Maßnahmen im Rahmen der Behandlung von Bauchwandbrüchen. Besonders betont wurde, dass bedingt durch die Größe des Klinikums der Abteilung vier Viszeralchirurgen (Sonderausbildung in der Chirurgie) zur Verfügung stehen. Dies ermöglicht eine spezialisierte Versorgung 24 Stunden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr auch für Patienten mit Bauchwandbrüchen, so PD Dr. Vogel.

Ergänzt wird dies durch eine Spezialsprechstunde (montags von 13:00 – 15:00 Uhr) für Patienten mit Bauchwandbrüchen. Hier erfolgt die gezielte patientenbezogene Untersuchung und Beratung ob eine Therapie erforderlich ist und welche Therapie am besten zu jedem einzelnen Patienten passt.

Informationen unter Tel.-Nr. 06621-88 92 26 45.

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