Spekulationen der UBR zur Schließung der Dialyse in Rotenburg unhaltbar

Die von dem Vorsitzenden der Unabhängigen Bürger Rotenburg Hartmut Grünewald verfasste Pressemitteilung unterstellt dem HKZ bzw. dem Klinikum Bad Hersfeld eigene Absichten bei der Schließung des Dialysestandorts in Rotenburg.

Diesen Unterstellungen tritt die Geschäftsführung des Klinikums und des HKZ entschieden entgegen.

Die Geschäftsführung zeigt sich bestürzt, dass mit einem solchen parteipolitischen Statement mit Ängsten von chronisch kranken Menschen gespielt und sie für einen kleinen öffentlichen Effekt in der Lokalpresse missbraucht werden.

„Wozu diese Stimmungsmache“ fragen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im HKZ, da auch den Mitgliedern der UBR bekannt sein dürfte, dass die Klinikleitung jederzeit für Gespräche zur Verfügung steht, sodass es leicht möglich gewesen wäre, sich sachkundig zu machen.

Weder die medizinische noch die räumliche Weiterentwicklung des kommunalen und bürgernahen Herz-Kreislauf-Zentrums haben etwas mit der Schließung der Dialyse zu tun.

Vielmehr hat der Betreiber der Dialyseeinrichtung, das Kuratorium für Heimdialyse und Nierentransplantation e.V. (KfH) aus Neu-Isenburg am 10. Januar 2018 die Geschäftsleitung des HKZ über die Schließung der Dialyseabteilung im HKZ informiert, voraussichtlich soll die Schließung am 30.6.2018 erfolgen. „ Diese Mitteilung seitens des KfH kam für uns völlig überraschend, da just zu diesem Datum ein Gespräch anberaumt war, in dem die Verlängerung und die Anpassung der Konditionen des Mietvertrages Thema sein sollte. Als Begründungen für die Schließungsentscheidung wurden seitens des KfH Schwierigkeiten bei der Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und die wirtschaftliche Lage angegeben“ so Klinikumgeschäftsführer Martin Ködding. „Ebenso hat uns überrascht, dass das KfH Patienten und Mitarbeitervertretung im Vorfeld schon über die geplante Schließung informiert hatten“ Ködding weiter.

Das HKZ ist sehr an der Fortführung der Dialyseeinrichtung interessiert. Dieses Angebot ist für die ambulanten Patienten aus der Region im Sinne einer wohnortnahen Versorgung sehr wichtig; aber auch das HKZ braucht für die Versorgung seiner stationären Patienten die Vorhaltung einer Dialyse.

Das Klinikum Hersfeld-Rotenburg arbeitet zur Zeit mit Hochdruck an einer Lösung, die die zusätzlichen Belastungen der Dialysepatienten am Standort Rotenburg verhindern soll.

 

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Martin Ködding

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Martin Ködding

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