Selbsthilfe als Anker im Alltag

„Inklusion leben!“ – unter diesem Motto wurde am Samstag in Bad Hersfeld der 13. Deutsche Behindertentag mit einem fröhlichen, bunten Fest und einem großen Informationsangebot begangen.

Die große Bühne auf dem Linggplatz war der zentrale Anlaufpunkt, an dem ein attraktives Programm mit der inklusiven Band „Glasklar Instereo“, mit der Tanzgruppe „Kunterbunt“ der Lebenshilfe und der August-Wilhelm-Mende-Schule geboten wurde. Außerdem luden „LEE-Cover“ und die Schlager-Kult-Band „Familie Hossa“ zum gemeinsamen Tanzen und Feiern ein.

Das Bild auf dem Linggplatz und in der Fußgängerzone wurde bestimmt von bunten und fantasievollen Luftballonkreationen, die an verschiedenen Stellen vor den Augen der staunenden Zuschauer nach individuellen Wünschen entstanden. Ein Kinderbereich mit Hüpfburg, Rollenrutsche und vielen anderen Attraktionen übte magische Anziehungskraft auf die jüngsten Besucher aus. Der Behindertentag war nicht nur Treffpunkt, sondern auch Informationsbörse zu verschiedenen Themen: Ob Ausbildung, Pflege, neue Hilfsmittel oder Selbsthilfe – das Angebot war breit gefächert.

Auch viele lokale Selbsthilfegruppen wie die Rheuma-Liga oder die Schlaganfallhilfe waren mit ihren Angeboten vor Ort. An den Ständen ergaben sich immer wieder Gesprächsrunden, in denen deutlich wurde, wie wichtig der Selbsthilfegedanke ist. Für die Mitglieder der Fibromyalgie-Gruppe sind die regelmäßigen Treffen eine Möglichkeit, sich nicht nur zum Funktionstraining oder zum gemeinsamen Sport zu treffen, sondern sich auch gegenseitig zu unterstützen. Gerade Erkrankungen wie Fibromyalgie oder auch Morbus Bechterew sind, wie Ulrike Prause von der Fibromyalgie-Gruppe und Stefan Gerst von der Bechterew-Selbsthilfegruppe berichten, oft nicht einfach zu diagnostizieren. Bei manchen Betroffenen dauert es Jahre, bis eine Diagnose gestellt werden kann und bis die Symptome richtig behandelt werden können. Und auch der Weg durch den bürokratischen Dschungel ist nicht immer einfach, da ist es gut, Erfahrungen austauschen zu können und sich gegenseitig den Rücken zu stärken. Manchmal sind es ganz praktische Tipps, die das Leben erleichtern: Stefan Gerst erzählt, dass er im Auto eine einfache Konstruktion aus mehreren Spiegeln nutzt, um die mangelnde Beweglichkeit seiner Halswirbelsäule zu kompensieren, die ihm den Blick über die Schulter beim Überholen und Spurwechseln erschwert. Das ist nicht nur für ihn nützlich, sondern auch für andere Betroffene.

Für Ulrike Prause und ihre Mitstreiterinnen Petra Diewisch, Anni Keller und Agnes Vogt von der Fibromyalgie-Gruppe, die im kommenden Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, ist die Gruppe keine „Jammergruppe“. Lachen gehört bei den Treffen und den gemeinsamen Unternehmungen trotz des für Fibromyalgie typischen Dauerschmerzes dazu. Es hilft dabei, nicht nur an die Krankheit zu denken, es dient der Gesundheit und verbessert die Lebensqualität – die Selbsthilfegruppe wird so zum gemeinsamen Anker im Alltag. (Quelle: Fotos u. Text von Ute Janssen, HZ v. 19.08.2019)

Hier finden Sie den Bericht aus der Hersfelder Zeitung vom 19.08.2019

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 Fragebogen Besucher, Fremdfirmen, Patienten (ambulant) "Corona"

Zugangsregelungen

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Freier Durchgang für Patienten
Zugangsregelungen im Klinikum Bad Hersfeld angepasst
Das Klinikum Bad Hersfeld hat in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt eine Erleichterung für Patienten beschlossen.
Patienten mit einem Termin in der Strahlentherapie, Mammographie Screening, Physiotherapie, für eine Stationäre Aufnahme,  eine Ambulante Operation,  im MVZ Augen oder Nuklearmedizin dürfen nun unter Voraussetzung der 3Gs (Geimpft, Genesen, Getestet)  - Geimpft (Nachweis über Impfpass oder Bescheinigung), Genesen (Bestätigungsschreiben des Gesundheitsamtes), Getestet (Nachweis eines öffentlichen Testzentrums- nicht älter als 24h-, Selbsttests werden nicht anerkannt) und idealerweise mit der LUCA App ohne weitere Kontrollen das Klinikum betreten. Diese Regelung trifft ebenfalls auf das MVZ am Klinikum zu.
Für Besucher und Vertreter gelten weiterhin die 3 Gs, sie registrieren sich, wie auch die fußläufigen Patienten der Notaufnahme, mit dem Erfassungsbogenbogen.

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