Richtfest für Bettenhaus-Neubau / Investition von 24 Millionen Euro

„Wir können stolz auf unser Klinikum sein!“

Als einen „Glücksfall für das Klinikum Bad Hersfeld“ hat Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt den Neubau des Bettenhauses mit Küche bezeichnet. Anlässlich des Richtfestes für das für 24 Millionen neu errichtete Gebäude würdigte der Aufsichtsratsvorsitzende die medizinischen Leistungen des Klinikums und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den guten Ruf erarbeitet haben. Ebenso sagte er dem Land Hessen Dank für die großzügige Unterstützung des Klinikums beim Ausbau in den vergangenen Jahren: „In 15 Jahren drei neue Bettenhäuser vom Hessischen Sozialministerium mitgefördert zu bekommen, ist schon eine außergewöhnliche Unterstützung“.

Der Neubau war unbestritten notwendig. Das alte Bettenhaus stammte noch aus der „Gründerzeit“ des Klinikums, das von 1958 bis 1961 gebaut wurde. Was damals modern war, hat der Zahn der Zeit zernagt. Daher wurde bereits vor 15 Jahren das Bettenhaus Nord mit 144 Betten in 2-Bett-Zimmern mit Dusche und WC gebaut. Der Zuwachs an Patienten ließ dennoch die geplante Sanierung der alten Bettenhäuser nicht zu.

So folgte vor acht Jahren ein weiteres Bettenhaus. Auch diese 140 Betten waren nach Aussage von Landrat Dr. Schmidt nicht ausreichend, um bei dem weiteren Patientenzuwachs die alten Bettenhäuser sanieren zu können. „Und an dieser Stelle kam uns das Konjunkturprogramm zur Hilfe“: Vom Bund gab es fünf Millionen Euro für einen Küchenneubau. Außerdem erklärte sich das Land Hessen bereit, aufgrund der hohen Patientenzahlen des Klinikums weitere 70 Krankenhausbetten zu finanzieren und diese Baumaßnahme mit insgesamt 7,5 Millionen Euro zu unterstützen. Ausdrücklich dankte der Landrat dem Land Hessen und der Wirtschafts-Bank Hessen, die die baufachliche Prüfung und die Finanzierung der Maßnahme durchführen. Dank sagte Dr. Schmidt aber auch den Gremien des Landkreises Hersfeld-Rotenburg für die Eigenkapitalaufstockung von 9,2 Millionen Euro, um diese große Investition und die folgenden Sanierungsmaßnahmen abzusichern.

Seit der Grundsteinlegung Mitte März 2011 ist nicht nur ein Bettenhaus mit Küche im Entstehen, gleichzeitig mit dem Neubau soll auch eine sinnvolle funktionale Verbesserung erreicht werden mit verbesserten Arbeitsabläufen und kürzeren Wegen.

Neben der Küche im 1. Untergeschoss und den dazugehörigen Funktionsräumen im 2. Untergeschoss wird im Erdgeschoss eine neue Interdisziplinäre Aufnahmestation eingerichtet. Dort sollen künftig die Patienten erstversorgt werden.

Im 1. Obergeschoss befindet sich die Intermediate-Care-Station, die Patienten aufnehmen soll, die zwar nicht mehr beatmungspflichtig sind, die aber auch noch nicht von den Allgemeinstationen versorgt werden können. Über der Intermediate-Care-Station entsteht eine neue Kinderstation, die sowohl die Säuglingsstation als auch die Säuglingsintensivstation mit aufnimmt. Dies ist besonders wichtig, damit die Frühgeborenenversorgung sichergestellt werden kann und das Klinikum seine Anerkennung als Spezialeinrichtung mit dem Prädikat Level 2  fortführen kann. In den weiteren Geschossen sind dann ganz normale Pflegestationen mit 2-Bett-Zimmern untergebracht. Mit dieser Struktur des neuen Bettenhauses können die Patientinnen und Patienten nicht nur besser untergebracht werden, sondern auch ihren medizinischen Bedürfnissen entsprechend gut versorgt werden.

„Das Klinikum versorgt Patientinnen und Patienten auf hohem Niveau. Nach komplexen operativen Eingriffen oder bei schwerwiegenden internistischen Erkrankungen ist eine adäquate intensivmedizinische Versorgung erforderlich. Die Zahl der Beatmungspatienten hat in den letzten Jahren durch den Ausbau des Leistungsspektrums des Klinikums deutlich zugenommen, sodass hier für entsprechende Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden müssen“, betonte der Landrat.

Er wies auch darauf hin, dass die Baumaßnahme von Anfang an unter großem Zeitdruck stand und aufgrund des Konjunkturprogramms bis Ende 2011 fertig gestellt und abgerechnet sein muss. Daher ist die Übergabe der Küche  für Anfang Oktober vorgesehen.

„Mit dem Klinikum Bad Hersfeld haben wir ein Gesundheitsunternehmen am Ort, das in einer vergleichbar großen Stadt seinesgleichen sucht. Das Klinikum hat sich zu einem großen überregional anerkannten Krankenhaus entwickelt. Da wir nicht nur Patienten aus Bad Hersfeld und Umgebung versorgen, entsteht durch das Klinikum auch ein großer wirtschaftlicher Beitrag für die Region“, erklärte der Landrat. „Wir können gemeinsam stolz auf unser Krankenhaus sein!“

Notfallversorgung

 Fragebogen Besucher, Fremdfirmen, Patienten (ambulant) "Corona"

Fragebogen Patienten (stationär)

ACHTUNG! Geänderte Zufahrt zum Klinikum
Ab dem 1. September wird der Kreuzungsbereich zwischen dem Seilerweg, der Friedrich-Ebert-Straße und dem Vlämenweg in Bad Hersfeld gesperrt.

Hier finden Sie den Umleitungsplan

FAQs zum Klinikum Hersfeld-Rotenburg 2025

Finden Sie hier Fragen & Antworten zum Klinikum Hersfeld-Rotenburg 2025.

Oder laden Sie die  FAQs Klinikum Hersfeld-Rotenburg direkt herunter.