Panoramatafel gespendet für Palliativstation

Eine durch Spenden finanzierte Gedenktafel mit dem Panorama der Stadt Bad Hersfeld wurde am 15. November 2013 zum Gedenken an den verstorbenen Altbürgermeister Hartmut Henning Boehmer eingeweiht.

Den passenden Rahmen bot eine kleine Zeremonie in engem Kreis auf der Palliativstation des Klinikums Bad Hersfeld.

Weil die Ehefrau des verstorbenen Hartmut Henning Boehmer, Marie Luise, in der Traueranzeige anstatt Blumen oder Kränze, um eine Geldspende für die Palliativstation des Klinikums Bad Hersfeld gebeten hatte, kamen dabei über 5.000 EUR zusammen. Gespendet von Unternehmen und Bürgern aus Bad Hersfeld und der Region. Davon wurde ein Teil für die Herstellung einer Panoramatafel verwendet. Marie Luise Boehmer hatte die Initiative im Gedenken an ihren im Sommer dieses Jahres verstorbenen Mann initiiert. Ihre Absicht war es, sowohl seine Verdienste um die regionale Wirtschaft, als auch die wichtige Arbeit der Palliativstation des Klinikums Bad Hersfeld mit seinem Interesse an Kunst zu verbinden und zu würdigen.

„Ich habe mich bei jedem der über 60 Spender persönlich und schriftlich bedankt“, so Marie Luise Boehmer im Gespräch mit der Hersfelder Zeitung. An Krankenschwester Iris Fohr von der Palliativstation übergab Frau Boehmer einen Scheck, bei dem es sich um einen Restgeldbetrag des Spendenbetrages handelte. Das Geld soll für die Auspflanzung der Blumenkübel auf der Dachterrasse der Station im kommenden Frühjahr verwendet werden.

Die Entwicklung, Gestaltung und fotografische Umsetzung der Panoramatafel übernahm die Hersfelder Kommunikations- und Designagentur ultraviolett. Für die Erstellung der vielen Einzelfotos, die dann zu diesem einmaligen Panoramabild zusammengesetzt wurden, war Fotograf Andreas Müller von ultraviolett verantwortlich. Die Umsetzung erfolgte durch die ebenfalls hier ansässige Firma Complot Werbetechnik.

Die Idee eines Stadtpanoramas ist inspiriert durch die Aussicht über Bad Hersfeld, von den Fenstern der Palliativstation. Dort hatte Hartmut Henning Boehmer über neun Wochen bis zu seinem Tod verbracht. Angebracht ist die Tafel vor dem Geländer auf der Dachterrasse der Station.

Der Geschäftsführer des Klinikums Martin Ködding erinnerte daran, dass man es dem Verstorbenen Hartmut Henning Boehmer zu verdanken habe, dass das Gebäude mit dem wunderbaren Panoramablick von der Dachterrasse der Palliativstation auf die Festspielstadt so gebaut werden konnte. Für die Anwohner sei das hohe Gebäude in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft damals schon ein Problem gewesen. Auch der Brandschutz musste berücksichtigt werden, da es im vorderen Gebäudebereich Schwierigkeiten mit der Anleiterungsfläche für die Feuerwehrdrehleiter gab, wurde diese Fläche hinter das Gebäude verlegt.

Die Klinikseelsorgerin Elke Henning sprach zum Schluss der Einweihungsfeier noch einen kurzen Gebetsvers:
Ich stehe Gott vor dir, gebunden an die Erde, die du liebst.
Ich stehe Gott vor dir, ausgestreckt zum Himmel, den du verheißt.
Ich stehe Gott vor dir, der Erde treu und offen für dich.

Foto, Text: G. Manns

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