Offene Tür im MVZ Bebra

Früher stand in Bebra, in der Nürnberger Straße 50, im Kreis Hersfeld-Rotenburg, das allseits bekannte Kaufhaus Schuhmann. Nachdem der Eigentümer sein Geschäft aufgegeben hatte, stand das Haus lange Zeit leer und wurde schließlich abgerissen. Danach entstand an gleicher Stelle ein Neubau und in diesen zog jetzt das MVZ-Bebra ein. Neben dem Eingangsbereich befinden sich die Geschäfts- und Verkaufsräume der „Biber Apotheke“. Diesen Umzug in das neue Gebäude „Fritz 50“, benannt nach dem früheren Geschäftsinhaber Schuhmann, der mit Vornamen Fritz hieß, wollte man seitens des Betreibers des MVZ, dem Klinikum Bad Hersfeld, mit einem „Tag der offenen Tür“ feiern und die neuen Räumlichkeiten der breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Gynäkologie, Orthopädie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Chirurgie im MVZ-Bebra
Landrat Dr. Michael Koch nannte in seiner kurzen Eröffnungsrede die wichtigsten Neuerungen. Man sei mit dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten des MVZ-Bebra und mit der Erweiterung um den Fachbereich Chirurgie, besetzt durch Dr. Peter Holke, auf einem guten Weg zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Menschen in unserer Region. Das Klinikum Bad Hersfeld investierte für neue Geräte und Einrichtungen insgesamt ca. 200.000 Euro. Neu beschafft wurde z.B. ein neues Röntgengerät, neue Behandlungsstühle für den Fachbereich Gynäkologie, neue Geräte für den Eingriffsraum der Chirurgie, neue Sonographiegeräte und eine neue Audiometriekabine. Alle neuen Gerätschaften und Einrichtungen entsprechen dem neusten Stand der medizinischen Technik. Im MVZ-Bebra sind 25 Mitarbeiter beschäftigt, davon sechs Fachärzte. Das MVZ Hersfeld-Rotenburg GmbH ist mit drei Standorten und zwei Zweigpraxen im Kreisgebiet gut aufgestellt. Mit ca. 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon 30 Fachärzten in verschiedenen Fachbereichen leisten die Einrichtungen an den Standorten einen wichtigen Beitrag zur gesundheitlichen Vorsorge und Versorgung der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises.

Vasileios Bezas, HNO Facharzt im MVZ Bebra, Hörbewusstsein liegt im Trend
Das Hören gehört zu den wichtigsten Sinnen des Menschen. Damit werden die Kommunikation, die soziale Entwicklung und die geistige Reifung der Person ermöglicht. In einer technologischen rasant entwickelnden Welt haben solche menschlichen Fähigkeiten eine hohe Priorität; deren Verlust bedeutet oftmals soziale Isolation bis hin zu psychischen Problemen. Kinder leiden besonders unter den Folgen einer Hörminderung oder auch eines Hörverlustes. Beeinträchtigt werden unter anderem das Erlernen der eigenen Sprache, die sprachbezogene Intelligenzentwicklung, sowie Schulbildung und der weitere Lebensweg. Die Worte des deutschen Philosophen Immanuel Kant „Nicht sehen trennt den Menschen von den Dingen. Nicht hören trennt den Menschen von Menschen“ deklariert die höchste Bedeutung des Hörens. Durch die Entwicklung des Hörens entwickeln sich parallel unsere Gefühle und unsere Fähigkeiten. Laut DSB (Deutscher Schwerhörigenbund e.V.) haben rund 15 Millionen Menschen in Deutschland Hörprobleme. Viele dieser Menschen waren noch nie bei einem Hals-Nasen-Ohren-Facharzt oder Hörgeräteakustiker und nur jeder sechste davon trägt ein Hörgerät. Dies bedeutet, dass das Hörbewusstsein viel mehr in der Gesellschaft gestärkt werden sollte. In einer sozial strukturierten hochentwickelten Gesellschaft nehmen noch immer viele Schwerhörige die Hilfe zu spät oder gar nicht in Anspruch. Die Ursachen für eine Schwerhörigkeit können sehr unterschiedlich sein. Man kann zwischen angeborener, erworbener, Schallleitungs-, Schallempfindungs- sowie kombinierter Schwerhörigkeit unterscheiden. Zusätzlich wird das Hören von Ohr-Geräuschen (Tinnitus) stark beeinträchtigt. Der Hals-Nasen-Ohren-Facharzt kann Ihnen alle Fragen bezüglich Ihrer Schwerhörigkeit  beantworten. Von einer konservativen Behandlung (z.B. Reinigung des Gehörgangs oder Optimierung der Paukenbelüftung), bis zur Anpassung eines Hörgeräts werden Sie im MVZ Bebra fachgerecht beraten und versorgt. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Beteiligten: Patient, Angehörigen, Eltern, Akustikern, Ärzten anderer Fachrichtung sowie Kliniken, bleibt stets unser Hauptziel den Menschen mit Hördefiziten zu helfen und ihnen neue Perspektiven zu ermöglichen, um die Lebensqualität zu verbessern.

Viele Besucher informierten sich
In den verschiedenen Fachabteilungen konnten die Besucher sich den Blutdruck messen lassen, einen Hörtest machen lassen, die Osteoporosewerte testen lassen und die „Biber Apotheke“ prüfte die Blutzuckerwerte. Für die kleinsten Besucher war auch gesorgt, die konnten sich kunstvolle Glitzertattoos beim Kinderschminken von Lisa Heinemann ins Gesicht zaubern lassen. Bei einer Tombola warteten schöne Preise auf die Gewinner. (Foto,Text:G.M.)

Bericht Osthessen-News v. 29.06.2016

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Fragebogen Patienten (stationär)

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FAQs zum Klinikum Hersfeld-Rotenburg 2025

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