Medizinisches Erfolgsmodell mit Vorbildcharakter

Das Gesundheits- und Versorgungssystem befindet sich im Wandel. Zahlreiche kleine Häuser sind bereits aus der Krankenhauslandschaft verschwunden oder von Schließung bedroht. Ursächlich hierfür scheinen veränderte Anforderungen an die medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der durch Multimorbidität und die Zunahme chronischer Erkrankungen geprägt ist, erweist sich das Nebeneinander gleichartiger Therapien und Fachgebiete der konventionellen Gesundheitsversorgung als unzureichend. Als modernes Krankenhaus der Schwerpunktversorgung setzt das Klinikum Bad Hersfeld zugunsten einer qualitativ hochwertigen Versorgung und wirtschaftlicher Rentabilität auf die gezielte und sektorenübergreifende Spezialisierung, Kooperation und Verbundtätigkeit.

Das Klinikum Bad Hersfeld blickt auf eine bald 150-jährige Geschichte zurück. Den Grundstein legte der Bau eines städtischen Krankenhauses im Jahr 1867, bevor 1960 das heutige Klinikgebäude entstand, das in der Folge mit einer Investitionssumme von bisher insgesamt 130 Millionen Euro mehrfach um- und ausgebaut sowie modernisiert wurde. Neben fortwährenden Investitionen in die medizinische Ausstattung wurden unter anderem drei neue Bettenhäuser errichtet, wodurch eine Kapazität von derzeit 600 Betten verteilt auf mehr als 20 Kliniken und Fachabteilungen erreicht wird. Der Abschluss des vorerst letzten Bauabschnitts im Wert von 30 Millionen Euro ist für 2020 geplant. Getreu dem Motto ‘Stillstand ist ein Fremdwort’ wird gegenwärtig zudem an der für Februar 2017 geplanten Fertigstellung eines neuen Parkhauses mit 230 Parkplätzen gearbeitet. Das imposante Erscheinungsbild des Klinikums wird dadurch nicht beeinträchtigt: „Aufgrund der Hanglage des Krankenhauses verschwindet das Parkhaus praktisch im Berg“, so der Geschäftsführer Martin Ködding.

Lehrkrankenhaus mit 22 Fachgebieten
Das KTQ-zertifizierte Klinikum ist als Akademisches Lehrkrankenhaus der Justus-Liebig Universität Gießen und der Hochschule Fulda angeschlossen. Daneben übernimmt es die Funktion einer Lehreinrichtung der Technischen Hochschule Mittelhessen für Krankenhaushygiene und Krankenhaustechnik.

„Als Lehrkrankenhaus bilden wir unseren Nachwuchs an Pflegekräften selbst aus und begleiten auch Studentinnen und Studenten vom praktischen Jahr bis zum Examen. Zudem sind wir zur Weiterbildung der Ärzte aller Fachgebiete zertifiziert“, hebt Martin Ködding das Klinikum als attraktiven Aus- und Weiterbildungsbetrieb hervor. Mit insgesamt 22 Fachgebieten bietet das Klinikum sowohl stationär als auch ambulant ein umfassendes medizinisches und diagnostisches Versorgungs- und Therapieangebot. „Einfacher als die Aufzählung unserer zahlreichen Fachbereiche ist der Angabe der nicht abgedeckten Leistungen“, erklärt Wilfried Imhof, Verwaltungsdirektor und Prokurist des Klinikums, denn außer der Dermatologie, die heute überwiegend ambulant und außerklinisch versorgt werde, biete man alles. Dabei sei man insbesondere in den Fachbereichen Orthopädie, Kardiologie, Hals-Nasen-Ohren, der Onkologie sowie der Palliativversorgung und durch die Augenklinik weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Maximal leistungsfähig im Verbund
„Wir haben insbesondere seit 2003 ausgesprochen stark akquiriert und expandiert. Das Ziel war die Schaffung eines regionalen Verbunds zur Steigerung unserer Effizienz und Leistungsfähigkeit“, so Martin Ködding mit Blick auch auf die im Februar 2016 erfolgte Übernahme des Herz- und Kreislaufzentrums Rotenburg. „Durch die Übernahme haben wir unsere Position in der Region nochmals deutlich stärken können. Mit nunmehr zwölf Tochtergesellschaften in der Region werden wir einem umfassenden und flächendeckenden Versorgungsanspruch gerecht“, fügt Martin Ködding hinzu, der schließlich auch Zahlen sprechen lässt. Mit 2.700 Beschäftigten in der Gruppe und einem generierten Jahresumsatz von 200 Millionen Euro (davon 120 Millionen Euro in der Muttergesellschaft) steht der Klinikverbund den großen Kliniken in den benachbarten Regionen Kassel, Erfurt und Fulda in nichts nach. Tatsächlich wird bereits ein Drittel der Patienten überregional gewonnen; dazu stammt 1% der Patienten aus dem Ausland, vorrangig aus dem arabischen Raum und Osteuropa.

Pro Jahr werden allein 40.000 Patienten stationär versorgt. Im Fokus aller Expansions- und Kooperationsbestrebungen, so der Geschäftsführer, stehe gemäß dem Leitspruch ‘Aktiv für Ihre Gesundheit’ neben wirtschaftlichen Aspekten vor allem der Patient. „Es geht vorrangig auch um die ‘soziale Rendite’, denn durch die Bündelung der Kräfte können wir den Bedürfnissen der Patienten besser gerecht werden, wovon nicht zuletzt die überregionale Patientengewinnung zeugt.“ Vor diesem Hintergrund ist auch der Zusammenschluss mit 40 anderen Kliniken über den CLINOTELVerbund zu sehen. „Ein effizientes Versorgungsangebot basiert auf dem fortwährenden Austausch von Wissen und Erfahrung und der Nutzung entsprechender Synergien zum Wohle des Patienten“, betont Werner Hampe, Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. „Neben expansionsorientierten Investitionen wird eine funktionierende Verbundtätigkeit die tendenziell positive Entwicklung des Unternehmens auch zukünftig maßgeblich beeinflussen“, so Martin Ködding abschließend.

Quelle: Wirtschaftsforum

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