Kompetenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie

Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie am Klinikum Bad Hersfeld als Kompetenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie (sogenannte Knopfloch-Chirurgie) anerkannt.

Bei der minimalinvasiven Chirurgie handelt es sich um eine schonende Technik, bei der auf große Bauchschnitte verzichtet werden kann. Der Operateur führt den Eingriff mittels Videokamera und mit speziellen Instrumenten durch, die über kleine Einstiche in die Bauchhöhle eingebracht werden. Operationstrauma und Blutverlust sind deutlich geringer als beim herkömmlichen Vorgehen, die Schmerzbelastung ist geringer, die Erholung gelingt schneller.

In einer eintägigen Prüfung (sogenanntes Audit) wurde die Klinik, die u.a. über vier Viszeralchirurgen verfügt,  durch einen Fachexperten der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie auf Herz und Nieren überprüft. Um die Anerkennung zu erlangen, werden hohe Anforderungen an die Klinik gestellt. Neben einer speziellen Ausrüstung zur Durchführung der Eingriffe werden auch die Personalausstattung, die Ausbildung, die Leistungsfähigkeit sowie Arbeitsabläufe und Räumlichkeiten untersucht. Ganz im Mittelpunkt steht dabei die nachgewiesene Erfahrung speziell ausgebildeter Operateure.

Die Abteilung führt mehr als 600 Eingriffe/Jahr minimal-invasiv durch. Dazu gehört nicht nur die als Routineeingriff bezeichnete Entfernung der Gallenblase und die Behandlung der Bauchwandbrüche. Vor allem auch Krebsoperationen am Darm, der Leber, der Speiseröhre und an der Bauchspeicheldrüse werden in einem speziell für diese schonende Technik ausgerüsteten Op-Saal vorgenommen. Anlässlich der Zertifizierung wurde u.a. eine Leberteilentfernung wegen eines bösartigen Tumors demonstriert und der Gutachter konnte feststellen, dass im Klinikum fast 40% der großen Eingriffe auch bei Krebserkrankungen minimalinvasiv vorgenommen werden.

Ein spezielles Qualitätskriterium stellt die Behandlung der sogenannten Sigmadivertikulitis dar. Es handelt sich dabei um eine Entzündung von Ausstülpungen des Dickdarms. Der Verlauf dieser Erkrankung kann u.U. sehr schwer sein. Auch hier erfüllte die Abteilung die von der Fachgesellschaft gestellten Anforderungen um ein vielfaches.

Anfang des Jahres wurde die Abteilung bereits als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie zertifiziert. Jetzt wurde zusätzlich auch die Zertifizierung zum Kompetenzzentrum für minimalinvasive Chirurgie als erstes Zentrum in Nordhessen erfolgreich abgeschlossen.

Bericht in der Hersfelder Zeitung vom 26.07.2017

Notfall und Akutversorgung

 Notfall- und Akutversorgung

Notfallversorgung

 Fragebogen Besucher, Fremdfirmen, Patienten (ambulant) "Corona"

Sofortige Aussetzung aller nicht dringend medizinisch notwendigen Behandlungen

Update Lage 20.03.2020 16:00 Uhr

Klinikum Bad Hersfeld
Die Psychiatrische Institutsambulanz ist in der ehemaligen Psy. Tagesklinik in Betrieb gegangen. Zugang und Zufahrt ist ausschließlich über die Straße am Wendeberg (Einfahrt über dem KfH Dialysegebäude) möglich. Es werden KEINE Patienten durch die Klinik geleitet
Lieferanten, Techniker und Vertreter werden an den Eingängen wie Besucher behandelt. Sie füllen den Fragebogen aus und die Zielstelle (Abteilung, Klinik, etc.) wird angerufen, ob Zutritt gewährt wird. Bei einem JA auf dem Fragebogen kann KEIN Zutritt gewährt werden

HKZ Rotenburg
- Gesonderte Anfahrt der Rettungsdienste für Covid-19  Patienten oder Verdachtsfälle
(Liegendeinfahrt des Kardiologischen Fachkrankenhauses)
- Zur Beschränkung des Besuchsverkehrs werden Besucherkontrollen vorbereitet

Klinik am Hainberg
Einführung einer restriktiven Besucherregelung für die KAH
- externe Besucher haben keinen Zutritt und werden über Aufsteller und Informationstafeln aufmerksam    gemacht.
- Kurier- und Postdienste müssen klingeln und Übergabe erfolgt im „Windfang“ der Haupteingangstür
- keine externe Beurlaubung für die Rehabilitand*innen, z. B zur Belastungserprobung.

Orthopädie
Das MVZ an der Orthopädie stellt seinen Betrieb ein. Patienten werden entweder im Klinikum oder im MVZ Bebra behandelt.
Am Mittwoch, 25.03. werden die bis dahin nicht entlassenen Patienten ins Klinikum verlegt. Die Klinik wird dann bis Freitag, den 27.03. für eine spätere Wiederinbetriebnahme bereit gemacht.