Klinikum Bad Hersfeld übernimmt 2020 stationäre Dialyse

Bad Hersfeld/Neu-Isenburg, 15.02.2019.  Ab 2020 wird das Klinikum Bad Hersfeld die Durchführung  stationärer Dialysen ohne das KfH als Kooperationspartner sicherstellen. Die Versorgung ambulanter Dialysepatienten wird hingegen weiterhin durch das KfH-Nierenzentrum Bad Hersfeld wie bisher auf dem Klinikgelände erfolgen. Beide Kooperationspartner betonen, dass die hohe Behandlungsqualität für chronisch nierenkranke und dialysepflichtige Patienten weiterhin sichergestellt sein wird.

Die im Jahr 2000 zwischen der Klinikum Bad Hersfeld GmbH und dem gemeinnützigen KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. geschlossene Kooperation, sieht die Sicherstellung von Dialysebehandlungen im Klinikum durch das KfH während eines teil-/ stationären Aufenthalts dialysepflichtiger Patienten vor. Bis Ende 2019 wird das KfH die Versorgung stationärer Patienten wie bisher fortführen.

„Ab 2020 werden wir uns dann in Eigenregie der Versorgung stationärer Dialysepatienten widmen“, sagt Klinikum-Geschäftsführer Martin Ködding. In gemeinsamen Verhandlungen waren Klinikbetreiber und KfH übereingekommen, die Versorgung stationärer Patienten auf das Klinikum zu übertragen. Die bisher für stationäre Patienten angemieteten Räumlichkeiten werden dann nicht mehr genutzt, da das Klinikum eine Dialysestation an anderer Stelle im Krankenhaus errichten wird. Der entsprechende Aufbau einer eigenen Dialysestation wird ab diesem Jahr vorangetrieben. „Für die Versorgung der Patienten in unserer nephrologischen Klinik ist die Dialyse elementarer Bestandteil“, so Dr. Gisela Schieren, Chefärztin der Nephrologie im Klinikum.

Das KfH wird sich zukünftig in Bad Hersfeld auf die Versorgung ambulanter nephrologischer Patienten im angrenzenden KfH-Nierenzentrum auf dem Klinikgelände konzentrieren. Hier werden unter der Leitung von Dr. Roman Veith die Patienten sowohl in der Sprechstunde als auch mit weiteren Fachärzten des KfH in der Dialyse versorgt. „Es wird einen nahtlosen Übergang geben, die Patientenversorgung wird sichergestellt sein“, so Christoph Haake, Beauftragter des Vorstands, vom KfH in Neu-Isenburg. Die Kontinuität der ärztlichen Betreuung bleibe durch Frau Dr. Schieren im Klinikum und Herrn Dr. Veith im KfH-Nierenzentrum genauso gewährleistet, wie die bis dato erbrachte hohe Qualität der Patientenversorgung in beiden Einrichtungen.

Hier finden Sie den Bericht aus Osthessen-News vom 15.02.2019

Notfall und Akutversorgung

 Notfall- und Akutversorgung

Notfallversorgung

 Fragebogen Besucher, Fremdfirmen, Patienten (ambulant) "Corona"

Sofortige Aussetzung aller nicht dringend medizinisch notwendigen Behandlungen

Update Lage 20.03.2020 16:00 Uhr

Klinikum Bad Hersfeld
Die Psychiatrische Institutsambulanz ist in der ehemaligen Psy. Tagesklinik in Betrieb gegangen. Zugang und Zufahrt ist ausschließlich über die Straße am Wendeberg (Einfahrt über dem KfH Dialysegebäude) möglich. Es werden KEINE Patienten durch die Klinik geleitet
Lieferanten, Techniker und Vertreter werden an den Eingängen wie Besucher behandelt. Sie füllen den Fragebogen aus und die Zielstelle (Abteilung, Klinik, etc.) wird angerufen, ob Zutritt gewährt wird. Bei einem JA auf dem Fragebogen kann KEIN Zutritt gewährt werden

HKZ Rotenburg
- Gesonderte Anfahrt der Rettungsdienste für Covid-19  Patienten oder Verdachtsfälle
(Liegendeinfahrt des Kardiologischen Fachkrankenhauses)
- Zur Beschränkung des Besuchsverkehrs werden Besucherkontrollen vorbereitet

Klinik am Hainberg
Einführung einer restriktiven Besucherregelung für die KAH
- externe Besucher haben keinen Zutritt und werden über Aufsteller und Informationstafeln aufmerksam    gemacht.
- Kurier- und Postdienste müssen klingeln und Übergabe erfolgt im „Windfang“ der Haupteingangstür
- keine externe Beurlaubung für die Rehabilitand*innen, z. B zur Belastungserprobung.

Orthopädie
Das MVZ an der Orthopädie stellt seinen Betrieb ein. Patienten werden entweder im Klinikum oder im MVZ Bebra behandelt.
Am Mittwoch, 25.03. werden die bis dahin nicht entlassenen Patienten ins Klinikum verlegt. Die Klinik wird dann bis Freitag, den 27.03. für eine spätere Wiederinbetriebnahme bereit gemacht.