Klinikum Bad Hersfeld organisiert Fachtagung zum Astigmatismus

Viele der Referenten sind international anerkannte Spitzen-Kräfte ihrer Disziplin. Ähnliche Fachtagungen finden sonst in Mailand, Prag oder den USA statt. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung in Bad Hersfeld sei daher auch ein Beweis für das hohe Ansehen, das die hiesige Augenklinik bundesweit und international genieße, erklärt Chefarzt Dr. Werner Hütz, der die jährliche Fachtagung vor 25. Jahren ins Leben gerufen hat.
Im Mittelpunkt des diesjährigen Treffens steht die Behandlung der Hornhautverkrümmung, einem weit verbreiteten Fehler bei der Lichtbrechung im menschlichen Auge.

„Früher mussten Patienten mit diesem Leiden Brillen mit Gläsern wie Flaschenböden tragen“, erläutert Dr. Hütz. Heute sei dank modernster Behandlungsmethoden eine Brille eigentlich nicht mehr nötig. "Angesichts verbesserter operativer Möglichkeiten wachsen aber auch die Ansprüche an die Augenheilkunde", erklärt Dr. Hütz.

Mit Durchblick: Die Fortschritte in der Augenheilkunde sind rasant. Der wissenschaftliche Austausch über Behandlungsmethoden ist daher wichtig. Foto: ArchivAuch wenn die Zahl der Augenleiden trotz der weit verbreiteten Arbeit am Computer nicht generell zugenommen habe, stiegen doch die Ansprüche an die moderne Augenmedizin. Über zu wenig Arbeit kann sich das Team am Klinikum deshalb nicht beklagen. 

Über 4800 Patienten wurden im vergangenen Jahr in der Augenklinik operiert, rund 1600 davon stationär. Obwohl die meisten Eingriffe heute ambulant erfolgen, liege die Auslastung der 30 Betten in der Station im 5. Stock des Klinikums bei über 100 Prozent, berichtet Dr. Hütz.

 

Bei seiner Arbeit braucht der Augenarzt eine extrem ruhige Hand. „Wir operieren im Bereich von 100stel-Millimetern, da darf nichts zittern“, sagt Dr. Hütz. Deshalb hätten selbst gestandene Chirurgen Respekt vor Augen-OPs. Modernste Geräte, wie etwa Laser, unterstützen die Ärzte bei den Eingriffen, die Fortschritte der Medizin in diesem Gebiet sind rasant. Doch nicht alles „geht mit dem Laser“, macht Dr. Hütz klar. Handarbeit ist weiter angesagt.

Um dabei immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu bleiben, sind Fachtagungen wie das „25. Ophthalmologische Kolloquium zur Operativen Astigmatismuskorrektur“ für die Mediziner zum Erfahrungsaustausch sehr wichtig – obwohl der Laie schon beim Titel der Veranstaltung nicht mehr durchblickt.

„Wir diskutieren schon auf sehr hohem Niveau“, räumt Dr. Hütz ein. Gleichwohl freut sich der Chefarzt, dass neben vielen hochkarätigen, international-renommierten Spezialisten auch viele Kollegen aus der Region an der Fachtagung in der Bad Hersfelder Stadthalle teilnehmen.
„Ein solches Kolloquium trägt natürlich auch zur Reputation unserer Augenklinik bei“, sagt Dr. Hütz.

In Punkto Augenheilkunde hat die Fachwelt Bad Hersfeld also fest im Blick.

(Quelle: HZ v. 13.4.12 / Foto: Archiv)

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