Gefäßtag 2012

Auf dem Bildschirm findet die Auswertung der Untersuchung statt, von links: Dr. Peter Schmidt, Dr. Andreas Reutelsterz und Dr. Michael PoppBei der „Schaufensterkrankheit" kommt es zu Einschränkungen der Gehstrecke und Schmerzen im Bein. Als Hauptrisikofaktoren um an einem Raucherbein zu erkranken ist vor allem der Tabakkonsum anzusehen, danach folgt Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Übergewicht, Bewegungsarmut und Stoffwechselstörungen. Dr. Popp machte deutlich, dass man unbedingt auf die Risikofaktoren achten sollte, vor allem mit dem Rauchen aufhören!

Chefarzt für Radiologie und Neuroradiologie Dr. Peter Schmidt, links und Assistenzarzt für Radiologie und Neuroradiologie Dr. Andreas ReutelsterzDr. Peter Schmidt stellte die Techniken der Gefäßdarstellung in der Radiologie vor und erläuterte diese mit Fotos auf der Leinwand sehr anschaulich und allgemein verständlich. Dr. Peter Schmidt ist seit April 2012 Chefarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie in Bad Hersfeld und war vorher einige Jahre an der Universitätsklinik in Jena tätig. Die Gefäßbehandlung mit Ballon oder Stent stand als Nächstes auf dem Programm, dafür war Dr. Andreas Reutelsterz zuständig. Auch bei diesem Vortrag wurde den vielen Zuhörern sehr anschaulich mit Fotos vermittelt, wie zum Beispiel ein Stent gesetzt wird. Gezeigt und erklärt wurde auch die Behandlung mittels eines Ballons. Dabei wird das verengte Gefäß mit einem Ballonkatheter erweitert.

Mit dem Ultraschallgerät kann Dr. Markus Schmidt genau den Gefäßverlauf verfolgen und ob Verengungen vorhanden sindDen letzten Vortrag über die moderne Krampfaderbehandlung hielt der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, Dr. Markus Schmidt. 28 Prozent der männlichen und 34 Prozent der weiblichen Bevölkerung leiden unter behandlungsbedürftigen Krampfadern. Jährlich werden 350.000 Eingriffe bei dieser Krankheit durchgeführt. Dr. Schmidt stellte die konservativen Therapiemöglichkeiten, elastische Kompression, Verödung, die Lasertechnik und die operativen Techniken bei einem Krampfaderleiden vor. Viel Sport, viel Bewegung, sich gesund, richtig und ausgewogen ernähren und nicht rauchen, das alles dient der Vorbeugung. Damit werden die Risikofaktoren erheblich gesenkt, dass Gefäße in Mitleidenschaft gezogen werden und erkranken. Nach den Referaten wurde den Besuchern die Möglichkeit einer Ultraschalluntersuchung der Hauptschlagader angeboten und wer wollte, konnte eine Führung durch die Radiologie mitmachen. Der Gefäßtag wird durch die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin getragen und veranstaltet. (Fotos,Text: GM)

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