Eine Röhre, die nicht heißläuft

In der radiologischen Abteilung des Klinikums Bad Hersfeld ist jetzt ein neuer Computertomograph (CT) in Betrieb genommen worden. Das rund 500 000 Euro teure Gerät soll genauere Bilder bei weniger Strahlung liefern.

Das soll vielen Patienten Untersuchungen erleichtern und schnellere Ergebnisse liefern. Bei älteren Menschen, Kindern oder Schwerverletzten sei die Untersuchung nun weniger belastend, weil sie wesentlich kürzer ist und die Strahlenbelastung deutlich reduziert wird.

Keine Wartezeiten

Ein besonderes Augenmerk haben die Anwender auf die Kühltechnik des hochmodernen Röntgengerätes gelegt, da sich die Röntgenröhre stark erhitzt. „Im klinischen Alltag bedeutet dies: keine Wartezeiten bei anspruchsvollen Untersuchungen, also keine Zwangspausen, weil die CTRöhre erst wieder abkühlen muss“, erläutert der Chefarzt der Radiologie am Klinikum Bad Hersfeld, Dr. Peter Schmidt.

Das kann erhebliche Konsequenzen etwa bei der Versorgung von Schwerverletzten haben, wo der Patient aufwendig von Kopf bis Fuß untersucht werden muss. Hier könne eine „Zwangspause“ mitten in der Untersuchung für den Patienten unter Umständen lebensgefährlich sein, weil die Diagnostik nicht schnell genug zu Ende geführt werden kann. Insbesondere bei Verkehrsunfällen kann dies große Bedeutung haben, wo oft mehrere Unfallopfer gleichzeitig in die Klinik eingeliefert werden und das CT dann „pausenlos“ gefordert ist. Dank des neuen Geräts werde die bildgebende Diagnostik am Klinikum Bad Hersfeld insbesondere für den Bereich Akutmedizin weiter verbessert. (red/kai)

pdf Artikel aus der Hersfelder Zeitung vom 23.12.2015

Notfall und Akutversorgung

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Notfallversorgung

 Fragebogen Besucher, Fremdfirmen, Patienten (ambulant) "Corona"

Sofortige Aussetzung aller nicht dringend medizinisch notwendigen Behandlungen

Update Lage 20.03.2020 16:00 Uhr

Klinikum Bad Hersfeld
Die Psychiatrische Institutsambulanz ist in der ehemaligen Psy. Tagesklinik in Betrieb gegangen. Zugang und Zufahrt ist ausschließlich über die Straße am Wendeberg (Einfahrt über dem KfH Dialysegebäude) möglich. Es werden KEINE Patienten durch die Klinik geleitet
Lieferanten, Techniker und Vertreter werden an den Eingängen wie Besucher behandelt. Sie füllen den Fragebogen aus und die Zielstelle (Abteilung, Klinik, etc.) wird angerufen, ob Zutritt gewährt wird. Bei einem JA auf dem Fragebogen kann KEIN Zutritt gewährt werden

HKZ Rotenburg
- Gesonderte Anfahrt der Rettungsdienste für Covid-19  Patienten oder Verdachtsfälle
(Liegendeinfahrt des Kardiologischen Fachkrankenhauses)
- Zur Beschränkung des Besuchsverkehrs werden Besucherkontrollen vorbereitet

Klinik am Hainberg
Einführung einer restriktiven Besucherregelung für die KAH
- externe Besucher haben keinen Zutritt und werden über Aufsteller und Informationstafeln aufmerksam    gemacht.
- Kurier- und Postdienste müssen klingeln und Übergabe erfolgt im „Windfang“ der Haupteingangstür
- keine externe Beurlaubung für die Rehabilitand*innen, z. B zur Belastungserprobung.

Orthopädie
Das MVZ an der Orthopädie stellt seinen Betrieb ein. Patienten werden entweder im Klinikum oder im MVZ Bebra behandelt.
Am Mittwoch, 25.03. werden die bis dahin nicht entlassenen Patienten ins Klinikum verlegt. Die Klinik wird dann bis Freitag, den 27.03. für eine spätere Wiederinbetriebnahme bereit gemacht.