Der Förderverein MediKids wird zehn Jahre alt

Geburtstagsparty für den guten Zweck

Zum zehnten Geburtstag des Fördervereins MediKids hatte das Team um Hans-Jürgen Schülbe als 1. Vorsitzender für Samstag in die City Galerie und zum Tag der offenen Tür ins Klinikum eingeladen.

Mit einem bunten Programm, aber auch vielen Informationen und Aktionen für den guten Zweck wurde das kleine Jubiläum begangen, wenngleich es eigentlich gar nichts zu feiern gebe, so der Vorsitzende.

„Vor dem Hintergrund, dass Kinder überall auf der Welt direkt oder indirekt unter Kriegen und Armut leiden, gibt es
eigentlich keinen Grund, das zehnjährige Bestehen unseres Vereins zu feiern“, so Schülbe. Man habe sich auch nicht selbst feiern wollen, sondern das Interesse derer wecken, die MediKids noch nicht kennen. Zudem bedankte sich der Verein so bei allen Sponsoren und Unterstützern.

Der Verein der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Bad Hersfeld kümmert sich nicht nur um Kinder aus der Region und der Umgebung, die im Klinikum behandelt werden, sowie deren Eltern, sondern auch um
sehr junge Patienten aus Krisengebieten. Benjamin aus Angola zum Beispiel drohte eine Beinamputation, wie
Chefarzt Dr. Ghiath Shamdeen erklärte. Im Klinikum konnte ihm geholfen werden.

Um die Vereinskasse weiter aufzufüllen wurden von WM-Spieler Shkodran Mustafi und Fußballerin Nia Künzer signierte Shirts und Fußbälle zu kleinen Preisen verkauft, die nach anfänglicher Zurückhaltung weggingen wie warme Semmeln. Auch ein original Mustafi-Trikot aus Genua („frischgewaschen“) gab es zu ersteigern. Ein kleines Geldgeschenk gab es zudem vom Landkreis, der von Helmut Miska repräsentiert wurde. HZ-Geschäftsführer
Markus Pfromm stellte dem Verein in seinem Grußwort einen vierstelligen Betrag aus der nächsten Aktion
Advent in Aussicht.

Durch das Programm in der City Galerie führte charmant und unterhaltsam Edwina de Pooter. Die Entertainerin gab
zum Abschluss auch noch einige Songs zum Besten, von Gloria Gaynor über Helene Fischer bis zu den Blues
Brothers, und erntete dafür viel Beifall. Ebenso wie die Stepptänzerinnen der Gruppe „Taps on Fire“ aus Rotenburg.

Beim Tag der offenen Tür in der Kinderklinik konnten die Besucher anschließend die neue in fröhlichen Farben gestaltete Station erkunden. Und auch dort gab es natürlich ein vielfältiges Programm mit Zauberei, Musik und vielem mehr.

Hintergrund

MediKids - Wie alles begann

Zu Beginn der 90er-Jahre hatten Ärzte und Schwestern der Kinderklinik die Idee, verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten mit Unterstützung anderer Abteilungen gesund zu pflegen. Ab 1994 wurden jedes Jahr Kinder im Rahmen der Aktion Friedensdorf behandelt. 2004 rief der damalige Chefarzt die Bürger dazu auf, einen  Förderverein zu gründen. Man wollte unter anderem die Unterbringung von Eltern kranker Kinder verbessern.

Heute gehören dem Verein über 50 Mitglieder an. Der Verein war auch an der Planung der neuen Kinderstation
beteiligt. (HZ/Maaz)

pdf Artikel aus der Hersfelder Zeitung vom 30.06.2014

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