Chefärzte setzten auf bewährtes Team

Prof. Horn und Prof. Zöller bleiben Ärztliche Direktoren
Die Alten sind auch die Neuen: Prof. Dr. Markus Horn und Prof. Dr. Gerhard Zöller bleiben für weitere vier Jahr Ärztliche Direktoren des Klinikums Bad Hersfeld. Sie sind damit Sprecher des Chefärzte-Kollegiums und fungieren als Moderatoren und Mediatoren gegenüber der Geschäftsleitung. Am Dienstag wurden die Ärztlichen Direktoren von Landrat und Aufsichtsratsvorsitzendem Dr. Michael Koch bei einer kleinen Feierstunde in ihr Amt eingeführt. Koch nutze die Gelegenheit, allen Mitarbeitern des Klinikums dafür zu danken, dass sie den Fusionsprozess mit dem HKZ so ruhig begleitet haben und versicherte, dass das Klinikum die Wertschätzung des Kreises genieße. „Ein starkes Signal“ sei daher auch das einstimmige Votum des Kreistages für ein Gesellschafterdarlehen für den Neubau des Bettenhauses Mitte gewesen (wir berichteten). „An diesem Standort gibt es viel Nachholbedarf, ich möchte am liebsten noch in diesem Jahr mit dem Abriss des alten Bettenhauses Mitte beginnen“, kündigte Koch an. Die versammelten Chefärzte forderte der Landrat auf, „streitbar“ zu sein, „wir brauchen Sie auf dem Weg der Veränderung.“

„Balance wahren“
Diesen Ball nahm Prof. Dr. Markus Horn gern auf. „In Zeiten der Veränderung habe das Kollegium entschieden, bei den Ärztlichen Direktoren auf ein bewährtes Team zu setzen“. Horn geht in seine dritte Amtszeit als Ärztlicher Direktor, sein Stellvertreter Zöller in die zweite. Horn mahnte, „bei allem verständlichen Fokus auf das HKZ, das Klinikum nicht zu vernachlässigen.“ Auch hier liege ein enormes Potenzial für die fachliche und wirtschaftliche Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes. „In den kommenden Jahren geht es darum, die neuen Strukturen in der Kliniklandschaft vernünftig zu ordnen und die Balance zwischen Zentralisierung und Standortautonomie zu wahren“. Außerdem warnte Horn davor, angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf dem hart umkämpften Gesundheitsmarkt, die „Daumenschrauben“ für die Kollegen zu sehr anzuziehen, weil sonst die Gefahr bestehe, das Personal auszulaugen. (kai)

Bericht aus der Hersfelder Zeitung vom 23.02.2017

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