Ambulante Dialyse

Es sei das Ziel, die ambulante Dialyse an allen drei Standorten im Kreis zu erhalten: in Bad Hersfeld, Heringen und Rotenburg. Das betonte Landrat Dr. Michael Koch während der Nierenwoche im Klinikum Bad Hersfeld. Nach der Kündigung der Räume für die Dialyse im Herz- und Kreislaufzentrum (HKZ) in Rotenburg durch den Betreiber, das KfH (Kuratorium für Heimdialyse), könne aber nicht einfach ein anderer Anbieter einspringen, da das KfH den Versorgungsauftrag des Landes habe. Koch versprach „eine vernünftige Lösung“ und versicherte vor rund 50 Betroffenen, „Sie müssen sich nicht allein gelassen fühlen“. Er denke auch an diejenigen, die an ungünstigen Orten wohnten und zur ambulanten Dialyse fahren müssten.

Koch sprach von 300 000 Euro Verlust, die das KfH gemacht habe. Die Strukturen müssten optimiert werden, um an allen drei Standorten bleiben zu können. Am HKZ brauche man die Dialyse auch für die  stationären Patienten. Mit dem KfH wolle man gerne weiterarbeiten, aber nicht um jeden Preis. Notfalls werde ein anderer Anbieter die Dialyse übernehmen. Frank Alemany vom Kreiskrankenhaus Rotenburg hatte kürzlich erklärt, sein Haus könne Dialyse anbieten, wenn dies notwendig sei. Die Nierenwoche mit einem Stand der Selbsthilfe Niere Osthessen im Foyer des Klinikums läuft noch bis heute. (ank)

Hier finden Sie den Bericht aus der Hersfelder Zeitung vom 08.03.2018

Notfallversorgung

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Fragebogen Patienten (stationär)

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