Alles im richtigen Takt

Ruhige Hände und gute Nerven – das sind neben der Fachkenntnis wichtige Voraussetzungen bei einem operierenden Arzt, besonders wenn es ans Herz geht. Jede zusätzliche Hilfe ist daher auch erfahrenen Medizinern willkommen. Das sehen auch der Rhythmologe Dr. Stefan Steiner und die Kardiologin Stefanie Bergmann so. An ihrem Arbeitsplatz am HKZ arbeiten sie seit kurzem mit der modernsten Technologie eines sogenannten 3DMappingsystems. Hilfreich ist das System, wenn es darum geht, Herzrhythmusstörungen zu behandeln. Eine Krankheit, die sowohl bei älteren Menschen, häufig nach Herzinfarkten, wie auch bei jungen Menschen auftritt, bei denen die Fehler oft angeboren sind und regelmäßig erst im Jugendalter bemerkt werden. Die Ärzte müssen in diesen Fällen mithilfe eines Katheters die entsprechenden Stellen des Herzmuskels veröden.

Und so funktioniert’s: In ihrem Labor für elektrophysiologische Untersuchungen – kurz EPU – erstellen die Ärzte ein genaues Bild des Herzens. Dafür wird ein Katheter aus dem Leistenbereich durch eine Hohlvene ins Herz geschoben und scannt dort mithilfe leichter elektrischer Spannung den kompletten Herzmuskel. Was man als Ergebnis auf dem großen Monitor neben dem OPTisch sehen kann, ähnelt dem Bild einer Wärmebildkamera. In bunten Farben entsteht eine exakte Abbildung des Patientenherzes. Verschiedene Farben beschreiben den Gesundheitszustand des Muskelgewebes. Graue Bereiche weisen auf totes Gewebe hin, alles was lila angezeigt wird, ist gesund. Werden Stellen dazwischen in anderen bunten Farben markiert, müssen diese Stellen behandelt – eben verödet werden.

„Die Strahlenbelastung für den Patienten sinkt auf diese Weise ganz beträchtlich, weil wir weniger röntgen müssen“, sagt Steiner. Zudem sei noch exakteres Arbeiten möglich. Die Behandlung wird übrigens nicht unter Vollnarkose vollzogen. „Wir sedieren die Patienten nur leicht“, sagt Bergmann. Auch der Patient braucht also gute Nerven.

Bericht aus der Hersfelder Zeitung vom 05.01.2017

Notfallversorgung

Aktuelles zur Besucherregelung: 3G notwendig

Für Patienten

  • keine 3G-Kontrolle
  • Bitte geben Sie Ihre Daten über den Fragebogen an bzw. nutzen Sie die Luca-App

Für Besucher

  • Besuchszeit von 14:00 bis 19:00 (außerhalb dieser Zeiten sind Ausnahmen möglich, sofern Sie eine Absprache mit dem behandelnden Arzt treffen)
  • Temperaturmessung
  • 3G Kontrolle (offizieller Impf- oder Genesenennachweis, offizielles negatives Testergebnis <24h)
  • Bitte geben Sie Ihre Daten über den Fragebogen an bzw. nutzen Sie die Luca-App

 Fragebogen Besucher, Fremdfirmen, Patienten (ambulant) "Corona"

Zugangsregelungen

Abgabe von Wäsche, Taschen und persönlichen Utensilien bitte am Haupteingang von 11:00 bis 12:00 und 17:00 bis 19:00 Uhr.

Freier Durchgang für Patienten
Zugangsregelungen im Klinikum Bad Hersfeld angepasst
Das Klinikum Bad Hersfeld hat in Abstimmung mit dem örtlichen Gesundheitsamt eine Erleichterung für Patienten beschlossen.
Patienten mit einem Termin in der Strahlentherapie, Mammographie Screening, Physiotherapie, für eine Stationäre Aufnahme,  eine Ambulante Operation,  im MVZ Augen oder Nuklearmedizin dürfen nun unter Voraussetzung der 3Gs (Geimpft, Genesen, Getestet)  - Geimpft (Nachweis über Impfpass oder Bescheinigung), Genesen (Bestätigungsschreiben des Gesundheitsamtes), Getestet (Nachweis eines öffentlichen Testzentrums- nicht älter als 24h-, Selbsttests werden nicht anerkannt) und idealerweise mit der LUCA App ohne weitere Kontrollen das Klinikum betreten. Diese Regelung trifft ebenfalls auf das MVZ am Klinikum zu.
Für Besucher und Vertreter gelten weiterhin die 3 Gs, sie registrieren sich, wie auch die fußläufigen Patienten der Notaufnahme, mit dem Erfassungsbogenbogen.

FAQs zum Klinikum Hersfeld-Rotenburg 2025

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