400 Besucher zum Arzt-Patientenseminar im Herz-Kreislauf-Zentrum in Rotenburg

Walter Bernhardt als Vertreter der Herzstiftung in den Ruhestand verabschiedet

Ein bisschen Wehmut war in den Stimmen von Prof. Christian Vallbracht und Martin Vestweber dem Geschäftsführer der Deutschen Herzstiftung zu spüren, als Sie mit einem Rückblick bis in das Jahr 1988 das ehrenamtliche Engagement von Walter Bernhardt als Vertreter der Stiftung würdigten. Präsente für Walter Bernhardt und seine Gattin wurden, verbunden mit einem Dankeschön im Namen des Herz-Kreislauf-Zentrum überreicht und bildeten den Auftakt zum von Prof. Ardawan Rastan moderierten Patientenseminar. Im Mittelpunkt  der Veranstaltung stand das Vorhofflimmern, das der Chefarzt der Rhythmologie, Dr. Stefan Steiner mit Blick auf die Patientenzahlen Deutschland und weltweit eröffnete.
"Wir wollen mit unserem Arzt-Patienten-Seminar über den neuesten Stand der Medizin zum Vorhofflimmern informieren", so Dr. Steiner. "Dabei möchten wir uns aber auch nicht zuletzt bei Walter Bernhardt für sein jahrzehntelanges Engagement und seinen Einsatz für die Deutsche Herzstiftung und damit für Herzpatienten und Angehörige bedanken", so Steiner weiter.

Oberärztin Stefanie Bergmann nahm den Ball auf und schlug einen Bogen von der Entstehung einer Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern hin zu den Folgen im gesamten menschlichen Organismus. Neurologie-Chefarzt Prof. Markus Horn schärfte den Blick der Besucher für die häufigste Komplikation in Zusammenhang mit Vorhofflimmern, dem Schlaganfall.

Blicke ins Herz ermöglichte der Chefarzt der Herz- und Gefäßchirurgie Prof. Ardawan Rastan in seinem Beitrag rund um die Mitralklappe als Ursache des Vorhofflimmerns. Die verschiedenen Möglichkeiten des Klappenersatzes, der schonende, minimalinvasive Eingriff des "Herzteams" sowie den Verschluss des li. Herzohrs als Präventionsmaßnahme eines Schlaganfalls konnte die Gäste in bewegten Bildern verfolgen. Rhythmologie-Chefarzt Dr. Steiner zum Abschluss des Seminars bot einen spannenden, wie auch launigen Blick auf die "Elektrik" des Herzens und der Unterbrechung von unerwünschten "Stromkreisen" mittels Kälte in Kathetertechnik.

Den Rahmen der Veranstaltung bildeten die Infostände der Deutschen Herzstiftung, der Rotenburger Selbsthilfegruppen Herz und ICD sowie Defibrillator-Deutschland. Das Deutsche Rote Kreuz bot die Möglichkeit, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung zu üben. In einer kleine Ausstellung des Herz-Kreislauf-Zentrum konnten Katheter, Schrittmacher und Instrumente der Kardiotechniker von interessierten Besuchern in Augenschein und in die Hand genommen werden. 

Notfall und Akutversorgung

 Notfall- und Akutversorgung

Notfallversorgung

 Fragebogen Besucher, Fremdfirmen, Patienten (ambulant) "Corona"

Sofortige Aussetzung aller nicht dringend medizinisch notwendigen Behandlungen

Update Lage 20.03.2020 16:00 Uhr

Klinikum Bad Hersfeld
Die Psychiatrische Institutsambulanz ist in der ehemaligen Psy. Tagesklinik in Betrieb gegangen. Zugang und Zufahrt ist ausschließlich über die Straße am Wendeberg (Einfahrt über dem KfH Dialysegebäude) möglich. Es werden KEINE Patienten durch die Klinik geleitet
Lieferanten, Techniker und Vertreter werden an den Eingängen wie Besucher behandelt. Sie füllen den Fragebogen aus und die Zielstelle (Abteilung, Klinik, etc.) wird angerufen, ob Zutritt gewährt wird. Bei einem JA auf dem Fragebogen kann KEIN Zutritt gewährt werden

HKZ Rotenburg
- Gesonderte Anfahrt der Rettungsdienste für Covid-19  Patienten oder Verdachtsfälle
(Liegendeinfahrt des Kardiologischen Fachkrankenhauses)
- Zur Beschränkung des Besuchsverkehrs werden Besucherkontrollen vorbereitet

Klinik am Hainberg
Einführung einer restriktiven Besucherregelung für die KAH
- externe Besucher haben keinen Zutritt und werden über Aufsteller und Informationstafeln aufmerksam    gemacht.
- Kurier- und Postdienste müssen klingeln und Übergabe erfolgt im „Windfang“ der Haupteingangstür
- keine externe Beurlaubung für die Rehabilitand*innen, z. B zur Belastungserprobung.

Orthopädie
Das MVZ an der Orthopädie stellt seinen Betrieb ein. Patienten werden entweder im Klinikum oder im MVZ Bebra behandelt.
Am Mittwoch, 25.03. werden die bis dahin nicht entlassenen Patienten ins Klinikum verlegt. Die Klinik wird dann bis Freitag, den 27.03. für eine spätere Wiederinbetriebnahme bereit gemacht.