100 Tage neue Chefärztin in der Nephrologie

Eine ruhige, entspannte Eingewöhnungsphase gestaltet sich anders: Gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit im Bad Hersfelder Klinikum auf Tempo 100 beschleunigen musste Dr. Gisela Schieren, die seit dem 1. Dezember 2014 als Chefärztin die Geschicke der Klinik für Nephrologie und Diabetologie lenkt.

„Sie musste ganz schön ran“, resümierte Martin Ködding, Geschäftsführer der Klinikum Bad Hersfeld GmbH, am Samstagmorgen. „Mit großem Engagement, Souveränität und Beharrlichkeit hat sich Dr. Gisela Schieren den ihr anvertrauten Aufgaben gestellt.“ Dabei seien der Chefärztin ihre Berufs- und Lebenserfahrung sowie ihre breitgefächerte medizinische Ausbildung zugute gekommen. „Ich wünsche Ihnen von Herzen Erfolg, Kraft, Geduld und jene Zielstrebigkeit, mit der wir Sie bereits kennenlernen durften“, sagte Martin Ködding am Ende seiner Begrüßungsansprache.

Im Verlauf des Einführungssymposiums im Bad Hersfelder wortreich, das unter dem Thema „100 Tage Klinik für Nephrologie und Diabetologie – eine Bilanz“ stand, nutzte Dr. Gisela Schieren die Gelegenheit, Einblicke in ihr Arbeitsfeld zu geben sowie sich den hiesigen Fachkreisen vorzustellen. „Ich danke allen, die mich unterstützt haben, damit meine ich sowohl die Mitarbeiter des Hauses als auch die Bevölkerung“, unterstrich die Medizinerin.

Ihre ersten 104 Tage seien wie im Flug vergangen. Kein Wunder: umfasst die Klinik für Nephrologie und Diabetologie doch ein breites Spektrum. Das reicht von der Früherkennung, Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Nierenerkrankungen über die umfassende Abklärung der Hypertonie bis hin zur Betreuung der Transplantationspatienten bei Akuterkrankungen. 25 nephrologische Betten sowie 18 stationäre Dialyseplätze stehen laut den Worten der Chefärztin derzeit zur Verfügung, die in ihren Ausführungen ihr Augenmerk unter anderem auf die Volkskrankheit Nummer eins richtete. „Diabetes ist der Hauptgrund, warum die Menschen an die Dialyse gehen müssen“, erläuterte sie. „Seit letztem Dezember haben wir beispielsweise 68 Patienten mit einem entgleisten Diabetes mellitus behandelt.“

Mit großem Interesse lauschte das Fachpublikum nicht nur den Schilderungen Dr. Schierens, sondern sog auch die Redebeiträge der namhaften Gastdozenten in sich auf. Prof. Dr. Lars Christian Rump, Direktor der Klinik für Nephrologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, Prof. Dr. Frank Strutz von der Deutschen Klinik für Diagnostik in Wiesbaden und Prof. Dr. Stefan Weiner, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin II des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Trier, referierten über aktuelle Wege und Trends in der Behandlung von Patienten mit Nierenerkrankungen.

Kreisbeigeordnetem Jörg Meckbach (CDU) oblag es, stellvertretend für den erkrankten Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, das Wort an die Teilnehmer des Symposiums zu richten. „Das Leistungsspektrum der Klinik zeigt auf, dass Sie und Ihr Team sehr engagiert vorgehen“, lobte er die bislang geleistete Arbeit der neuen Chefärztin. „Das Klinikum Bad Hersfeld genießt einen hervorragenden Ruf.“ Im Detail verkörpere es das Herz- und Kernstück innerhalb der Gesundheitsversorgung in der Region. Das, unterstrich Jörg Meckbach, werde auch so bleiben – „egal wie sich die Klinikfusion gestaltet“. (sh)

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