Den Arzt-Kollegen auf Skype treffen

Ob Herzerkrankungen oder Schwerhörigkeit: Seit Beginn der Corona-Krise entscheiden sich immer mehr Ärzte dazu, geplante Informationsveranstaltungen nicht abzusagen, sondern in digitale Formate umzuwandeln. So auch Chefarzt der HNO-Abteilung Prof. Dr. Peter R. Issing, der vergangene Woche ein Webinar zum Thema Cochlea-Hörimplantat gab.

Zum ersten Lockdown durch die Corona-Krise im Frühjahr diesen Jahres hatte sich das Klinikum zu einem frühen Zeitpunkt zu einer kompletten Absage von verschiedensten Veranstaltungen entschieden, um Patient*innen und Mitarbeiter*innen zu schützen. Ziel war und ist auch im zweiten Lockdown das Einschränken von Kontakten. "Man muss ehrlich sagen, dass zu diesem Zeitpunkt erst einmal ein Loch entstand, da man dem gewohnten Kontakt zu Fachkolleg*innen einfach nicht mehr nachkommen konnte", beschreibt Issing die Situation. Während es für viele internationale Unternehmen zu diesem Zeitpunkt schon üblich war, regelmäßig per Skype oder Zoom mit den Kollegen weltweit zu sprechen, so entstanden für viele Krankenhäuser und Kliniken an dieser Stelle neue Herausforderungen. "Wir pflegen ein sehr enges Netz mit den Kollegen in der Region oder besuchen Fachkongresse und Tagungen, um uns auch außerhalb der Region auszutauschen. Viele der HNO-Ärzte oder Akustiker kenne ich seit Jahren und sehe sie regelmäßig", ergänzt Issing. So hatte sich das Team kurzerhand dazu entschieden, eigens ein digitales Format ins Leben zu rufen, um die gewachsene Zusammenarbeit mit den Fachkollegen weiterhin lebendig zu gestalten. Offen gibt der erfahrene Mediziner an dieser Stelle zu, dass dies auch für ihn und sein Team eine neue Herausforderung gewesen sei. Jessica Schneider, Audiologin in Issings Team, hat das Webinar federführend mit organisiert und sieht darin auch die Zukunft der Kommunikation: "Alle Teilnehmer*innen haben uns ein positives Feedback zukommen lassen und waren über den Austausch erfreut. Wir hatten auch das Gefühl, dass das Wegfallen von Fahrtzeiten und Hotelaufenthalten als positiv wahrgenommen wurde. Manche der Teilnehmer hatten es sich in ihrem privaten Büro gemütlich gemacht - die Atmosphäre war mehr als angenehm."

Das Team der HNO-Abteilung folgt damit ihren Rotenburger Kollegen, die Ende Oktober bereits ihr zweites Webinar zu Herzerkrankungen gegeben haben. "Das ist sicherlich der richtige Weg und sorgt dafür, dass unser Netzwerk weiterhin lebendig bleibt und wir uns austauschen können - unabhängig vom Corona-Virus", so Schneider.

Hier finden Sie den Bericht aus der Hersfelder-Zeitung vom 04.11.2020

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